Mannheim: Streit unter Flüchtlingen an Straßenbahnhaltestelle – Iraker mit Messer verletzt – bei Fahndung sieben Tatverdächtige festgenommen

Aus noch nicht geklärten Gründen kam es am Freitag kurz nach 23 Uhr in der Straße Am Aubuckel in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle „Adolf-Damaschke-Ring“ zu einem Streit zwischen Flüchtlingen. Dabei wurde ein 24-jähriger deutlich alkoholisierter Iraker durch einen Schnitt im Halsbereich verletzt, seine 38-jährige Begleiterin aus Syrien zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu. Der 24-Jährgie wurde mit einem Krankenwagen in eine Mannheimer Klinik ein geliefert, Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung, bei der über 20 Streifenbesatzungen im Einsatz waren, konnten insgesamt sieben Flüchtlinge verschiedener Nationalitäten festgenommen werden. Sie stehen im Verdacht, an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen zu sein. Bei sämtlichen Beteiligten handelt es sich um Bewohner einer nahegelegenen Asylbewerberunterkunft. Ein Anwohner sowie mehrere Zeugen aus der Straßenbahn hatten die Polizei informiert. Der Tatort wurde von der Kriminaltechnik untersucht, die derzeit noch andauernden Ermittlungen hat das Kriminalkommissariat Mannheim übernommen.

Kurz vor 1 Uhr kam es in diesem Zusammenhang zu einer Ansammlung von ca. 30 Personen in der Flüchtlingsunterkunft. Durch starke Präsenz, insgesamt waren wieder über 20 Streifenfahrzeuge im Einsatz, konnte die aufgebrachte Menge dazu bewegt werden wieder in ihre Unterkünfte zu gehen. (Pressetext: Polizei Mannheim)