Mannheim: Team Rio offiziell verabschiedet

Mit einem Team so groß wie nie zuvor wird die Metropolregion Rhein-Neckar bei den XXXI. Olympischen Spielen an den Start gehen: Rund 30 Sportler sind in Rio de Janeiro vom 5. bis 21. August dabei. Am Donnerstag Abend wurden sie im Musikpark Mannheim offiziell verabschiedet. Zwei Tage nach der dritten und letzten Nominierungsrunde durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) war vielen Athletinnen und Athleten die Vorfreude auf Olympia ins Gesicht geschrieben. Daniel Strigel, Leiter des OSP Rhein-Neckar, betonte allerdings, dass die Qualifikation alleine aber keinesfalls das Ziel sein könne. „Der Ahlet muß am Ende sagen können, er habe sein ganzes Potential ausgeschöpft. Dann ist es, unabhängig davon, welche Platzierung am Ende zu Buche steht, Erfolg!“

Nicht alle nominierten Sportlerinnen und Sportler konnten dabei sein. Per Video grüßten die Gewichtheber (Trainingslager in Kienbaum) und die Handballer (Lehrgang in Stuttgart). Luka Mucic, Vorsitzender des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar, sicherte die Unterstützung der Region auch für die Spiele 2020 in Tokyo zu.

Die Athletinnen und Athleten der Region kommen aus den Sportarten Boxen (4), Gewichtheben (5), Handball (3), Hockey (2), Kanu (1), Leichtathletik (7), Ringen (1), Schwimmen (3) und Turnen (1). Morgen wird der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Fußball-Nominierungen bekannt geben. Beste Chancen haben drei Profis von der TSG Hoffenheim.

Die Nominierung der Paralympischen Athleten erfolgt am 1. August. Sechs Sportlerinnen und Sportler aus der Region rechnen sich gute bis beste Chancen aus.

Mehr zum Thema am Freitag in RNF Life und am Montag  im RNF Sportreport. Gast im Studio: Frank Mantek, Manager Team Rio. (wg)