Mannheim: Weitere Tatverdächtige nach Schlägerei im Jungbusch ermittelt – Insgesamt sieben Haftbefehle ausgestellt

Nach einer Auseinandersetzung im Mannheimer Stadtteil Jungbusch Mitte September wurden inzwischen 13 Tatverdächtige ermittelt, von denen gegen sieben Haftbefehl unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Totschlags erlassen wurde. Das teilen Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Bei dem Streit wurde ein 26-Jähriger lebensgefährlich verletzt. Nach Sichtung von Videoaufzeichnungen und Zeugenbefragungen geht die Polizei davon aus, dass das Opfer zunächst von einem 18-jährigen Tatverdächtigen mit Messerstichen in den Oberkörper und von einem 21-Jährigen mit Schlägen gegen den Kopf mit einer Gerüststange schwerst verletzt worden sei. Der Mann erlitt dabei einen Schädelbruch und schwebte zunächst in Lebensgefahr. Mittlerweile konnte er aus dem Krankenhaus entlassen werden. Bei der Auseinandersetzung erlitt ein weiterer 24-jähriger Mann durch einen Messerstich schwere Verletzungen im Oberkörper. Der dritte Verletzte, ein 30-Jähriger, erlitt eine Platzwunde am Kopf. (asc)