Mannheimer HC: Niederlage gegen Wimbledon im Penaltyschießen

Die Herren des Mannheimer HC haben in Eindhoven ganz knapp den Einzug ins Final Four der Euro Hockey League verpasst. Gegen den englischen Meister Wimbledon HC, der zuvor den UHC Hamburg im Achtelfinale ausgeschaltet hatte, unterlag der MHC im Penaltyschießen. Die Mannschaft hatte dabei einen 1:2-Halbzeitrückstand mit viel Einsatz ausgeglichen. Die Londoner waren im Penaltyschießen aber einfach einen Tick ausgebuffter. Somit bleibt RW Köln das einzige deutsche Team im Finalturnier – neben Wimbledon, den KHC Dragons aus Belgien und dem Sieger des noch folgenden letzten Viertelfinals zwischen Eindhoven und Atletic Terrassa (ESP).

Trainer Matthias Becher: „Ich hatte schon das Gefühl, dass wir es im vierten Viertel rumreißen könnten, was die Jungs ja dann auch geschafft haben. Und mein Gefühl war auch eher, dass dann vielleicht noch das 3:2 gelingt. Allerdings ist es auch schwer, ein solches Match innerhalb eines Viertels komplett zu drehen. Und wenn der Gegner fünf von fünf Penaltys reinmacht, ist es schwer zu gewinnen. Das müssen wir akzeptieren. Heute ist die Enttäuschung schon sehr groß. Aber die Jungs haben auch schon gesagt, wieviel Spaß das gemacht hat, hier mitzuspielen. Das können wir uns über die Bundesliga und die Endrunde auf der eigenen Anlage wieder erarbeiten.“

Tore (ohne Penalties): 0:1 Gonzalo Peillat (KE, 13.), 1:1 Simon Mantell (7m, 28.), 2:1 Ian Sloan (29.) 2:2  Jonathan Ehling

Der MHC in Eindhoven – bei uns zusammengefasst in Sport Extra am Dienstag, 18. April, 16:30 / 18:45 Uhr und Mittwoch, 19. April, 18:45 / 20:30 Uhr (55.) (jb/wg)