Mannheim/Heidelberg: Land will Kasernen stärker für Erstaufnahme nutzen

Jetzt ist es offiziell: Baden-Württemberg will im großen Stil Kasernen für die Unterbringung von Flüchtlingen nutzen, darunter die bereits belegten ehemaligen US-Siedlungen in Mannheim und Heidelberg. Auch in der Carl-Schurz-Kaserne in Hardheim, wo gestern 300 Flüchtlinge einzogen, sind weitere Erstaufnahme-Plätze geplant. Zahlen nannte Integrationsministerin Bilkay Öney nicht. Eine Konzentration von Flüchtlingen an einem Standort gelte es zu vermeiden, sagte Öney. Im Heidelberger Partick Henry-Village sind derzeit 3.700 Flüchtlinge untergebracht. Im Mannheimer Benjamin-Franklin -Village rund 1100. Insgesamt hat das Land momentan 25.000 Plätze für die Erstaufnahme.