Mannheim/Heidelberg: Warnstreiks im Einzelhandel

Unmittelbar vor der vierten Tarifrunde für die Beschäftigten im Südwest-Einzelhandel hat die Gewerkschaft Verdi ihre Warnstreiks fortgesetzt. Landesweit beteiligten sich rund 850 Beschäftigte an befristeten Arbeitsniederlegungen, wie ein Sprecher am Freitag mitteilte.
Aktionen gab es unter anderem in Mannheim und Heidelberg. Betroffen waren den Angaben zufolge die Unternehmen Ikea, Kaufland, Real, OBI, Kaufhof, H&M, COS, Esprit und Zara.
Die Tarifparteien wollten sich am Mittag in Korntal-Münchingen (Kreis Ludwigsburg) zur vierten Verhandlungsrunde treffen. Während Verdi ein
Plus von 6 Prozent für die Beschäftigten für einen einjährigen Tarifvertrag fordert, bieten die Arbeitgeber in einem zweijährigen Tarifvertrag zunächst 1,5 Prozent mehr Geld und in einem zweiten Schritt 1,0 Prozent mehr an. Seit Wochen gibt es immer wieder Warnstreiks in der Branche im Südwesten.(mf/lsw)