Mannheim/Heimsheim: Kurze Haftzeiten erschweren die Produktion im Gefängnis

Eine schlechte Ausbildung und die
oftmals kurzen Haftzeiten der Insassen machen Gefängnis-Betrieben im
Südwesten zu schaffen. „Bis die Gefangenen etwas können, sind sie oft
schon wieder weg“, beklagte Werkdienstleiter Erwin Pellkofer von der
Justizvollzugsanstalt Mannheim. Lars Klapper, Geschäftsführer des
vollzuglichen Arbeitswesens in Heimsheim, erklärte, dass gerade
ausgebildete Schlosser und Drucker fehlten.
Rund 5000 Menschen arbeiten insgesamt in den Haftanstalten des
Landes. Die Betriebe und ihre Produkte gelten in den JVAs als
Aushängeschilder. Dazu gehören etwa Taschen, Weine, Gartentore,
Biogemüse und Büromöbel. (dpa/lsw)