Erneute Protestkundgebung vor den Toren von General Electric

1.066 Arbeitsplätze weniger am Standort Mannheim. Das war die Zahl, die bei der letzten Betriebsversammlung im Januar für Aufruhr sorgte. Weitere Standorte in Stuttgart, Bexbach im Saarland und Wiesbaden sollen ebenfalls verkleinert oder ganz geschlossen werden. Es sei der „erste Schritt“, gab das Management damals bekannt. Heute tagte man erneut. Doch das Management habe lediglich Vertreter geschickt, um sich das Konzept des Betriebsrates zur Arbeitsplatzerhaltung anzuhören, sagte die Betriebsratsvorsitzende Elisabeth Müller. Eine Abänderung der Kürzungspläne sei ebenfalls nicht bekannt gegeben worden. Das Management habe sich nicht an die Vereinbarungen gehalten.
Man habe außerdem erfahren, dass die Pläne von General Electric noch mehr Stellenstreichungen, eventuell die Schließung des kompletten Standortes Mannheim, vorsehen. Die Beschäftigten fordern deshalb neben der Rücknahme der Restrukturierungsmaßnahmen einen vernünftigen Dialog und eine bessere Zusammenarbeit seitens des Managements.