EU-Kommissar Carlos Moedas zu Gast am ZEW in Mannheim

Der Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation bei der Europäischen Union stellte die Strategie vor, mit der er die Innovationskraft Europas fördern will. Er plädierte für einen Ansatz, in dem Forscher freie Hand darüber bekommen, welchen Themen sie sich widmen wollen. Bisher seien die Vorgaben seitens der Politik zu eng. Sie förderten keine echten Technologiesprünge. Später müssten Forscher auf ein System treffen, in dem sie ihre Entwicklungen schneller in den Markt bringen können. Ein Plädoyer für mehr interdisziplinäres Arbeiten und mehr Risikokapital in Europa.

Insititutionen wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim müssten die Daten liefern, dass Politik die richtigen Entscheidungen treffe, um gute Rahmenbedingungen für Innovation zu schaffen.