Louis-Seize Treppe in Mannheim renoviert

Die wiederentdeckte Treppe aus dem späten 18. Jahrhundert wurde im Zuge der Sanierung des Gebäudes für das MATex-Kompetenzzentrum für Mode und Textilwirtschaft  entdeckt und restauriert. Das Haus in C4 wurde 1767 von  Franz Anton von Heiligenstein dem ehemalige Leibchirurg von Kurfürstin Elisabeth Auguste erworben. Vermutlich lies er die Treppe um 1790 einbauen. Dafür sprechen die verwendeten Motive wie Lorbeerblätter und Feuerurne. Beides waren Zeichen der damaligen Medizin und standen für die Unsterblichkeit. Ein weiterer Bewohner war Friedrich Engelhorn mit seiner Famile. Die Kosten der gesamten Renovierung des  barocken Gebäudes liegen bei rund 2,6 Millionen Euro. Die EU und das Land Baden-Württemberg tragen davon 1.4 Millionen Euro. Weitere Unterstützer sind der Rotary Club Mannheim,  Stadtbild Mannheim e.V und der Friedrich Engelhorn-Archiv Verein.