Uni Mannheim: Europaweite Bekämpfung seltener Leukämie

In den Labors der Universitätsmedizin Mannheim befasst man sich seit vielen Jahren mit der chronischen myeloischen Leukämie, kurz CML. Eine normale Blutprobe genügt, um herauszufinden wie viele der bösartigen Krebszellen sich im Blut befinden. Entsprechend kann die Behandlung der Patienten mit modernen Medikamenten erfolgen. Noch vor 30 Jahren verlief die CML innerhalb weniger Jahre tödlich. An CML erkranken jährlich zwischen 5 und 15 Patienten pro einer Million Einwohner. Heute sind zwei Jahre nach der Diagnose mehr als 90 Prozent der CML-Patienten am Leben. Dies ist auch ein Erfolg des vor acht Jahren gestarteten europäischen CML-Registers, das heute in Mannheim vorgestellt wurde. Keimzelle für das Register war eine große CML Studie von Professor Rüdiger Hehlmann von der Universitätsmedizin Mannheim.