Metropolregion: Steigende Jugendarbeitslosigkeit

Das Ende des Ausbildungsjahres verursacht steigende Arbeitslosenzahlen in der Region. Vertreter der Bundesagentur für Arbeit sprechen von einer üblichen Übergangsarbeitslosigkeit. Bedingt durch den anhaltenden Fachkräftemangel in einigen Branchen würden junge qualifizierte Bewerber spätestens nach Ferienende wieder einen Job haben.  In Mannheim wirkte sich die steigende Jugendarbeitslosigkeit allerdings nicht auf die Quote aus. Sie bleibt stabil bei 5,8 Prozent. Hier sind jetzt 9.035 Männer und Frauen ohne Job. Das sind 66 mehr als im Juni. Im Zuständigkeitsbereich der Arbeitsagentur Heidelberg ist die Quote um 0,1 auf 4,6 Prozent gestiegen. Das entspricht einem Plus von 314 Menschen, die im Vergleich zum Juni auf Jobsuche sind. Insgesamt sind hier 16.059 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitsagentur in Ludwigshafen verzeichnet einen Anstieg der Arbeitslosenquote um 0,2 auf 6,6 Prozent. Im Juli haben sich im Vergleich zum Vormonat  zusätzlich 660 Personen arbeitslos gemeldet. Die Zahl der Jobsuchenden liegt nun bei 3.532. (asc)