Mosbach: „Prinz von Hohenlohe“ scheitert mit Revision

 Der selbst ernannte „Weltbank-Besitzer“ und „Prinz von Hohenlohe“ kommt nicht um seine Haftstrafe herum. Der
Bundesgerichtshof verwarf die Revision des Mannes bereits am 17. Dezember als unbegründet, teilte das Landgericht Mosbach mit. Damit ist das Urteil vom 31. Januar 2014 rechtskräftig. Der Angeklagte, der als Hochstapler
Schlagzeilen gemacht hatte, war unter anderem wegen Betrugs und Vergewaltigung zu elf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Mit falschen Titeln wie „Prinz von Hohenlohe“ und „Weltbank-Besitzer“ hatte er gutgläubige Geldgeber überzeugt, ihm mehr als 83 000 Euro zu geben – angeblich, um eine Firma zu gründen. Der aus dem hessischen
Kreis Groß-Gerau stammende Mann hatte in dem Prozess bis zuletzt seine Unschuld beteuert. (dpa/aha)