MRN: IHK Rhein-Neckar kritisiert Bundesverkehrswegeplan 2030

Die Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar hat sich kritisch zum Beschluss des Bundeskabinetts zum Bundesverkehrswegeplan 2030 geäußert. Besonders die grundlose Herabstufung des sechsspurigen Ausbaus der A5 zwischen Hemsbach und Heidelberg durch das Bundesverkehrsministerium sei nicht nachvollziehbar. Die beiden Heidelberger Bundestagsabgeordneten Karl Lamers und Lothar Binding erklärten schon zuvor, für die Maßnahme kämpfen zu wollen. Voraussichtlich im Herbst entscheidet der Deutsche Bundestag endgültig über den Verkehrswegeplan. Als vordringliche Maßnahmen eingestuft sind in der Region zum Beispiel der sechsspurige Ausbau der A5 zwischen Heidelberg und Walldorf, eine zweite Rheinbrücke bei Wörth und der Neubau einer Bahnstrecke zwischen Mannheim und Frankfurt. (mj)