MRN: Polizei warnt in der Fasnachtszeit vor KO-Tropfen

Die Polizei in der Region warnt vor KO-Tropfen während der närrischen Tagen und rät dem feiernden Volk, Getränke nicht unbeaufsichtigt zu lassen. „Man sollte sein Getränk immer im Blick behalten und bei offenen Getränken, die einem von Unbekannten spendiert werden vorsichtig sein“, rät Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Bei den im Volksmund als K.O.-Tropfen bekannten Flüssigkeiten handelt es sich beispielsweise um Liquid Ecstasy. Es werden aber auch andere farb- und geruchlose Medikamente und Beruhigungsmittel verwendet. Unbekannte mischen ihren Opfern die Tropfen in Getränke und machen sie damit willen- oder sogar bewusstlos, um sie anschließend zu berauben oder zu vergewaltigen. (pol/mj)

Tipps:

– Getränke bei der Bedienung bestellen und selbst entgegennehmen.
– von Unbekannten keine offenen Getränke annehmen.
– Offene Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen.
– Bei Übelkeit Hilfe beim Personal suchen.
– Freundinnen und Freunde achten aufeinander und lassen ihre
Getränke nicht aus den Augen.
– Freundinnen und Freunde holen im Ernstfall sofort ärztliche
Hilfe für das Opfer und verständigen das Personal.