Neckargemünd: Rauchbombe auf Flüchtlingswohnheim – Geschoss war ungefährlich

Von der Rauchbombe, die in Neckargemünd (Rhein-Neckar-Kreis) auf eine Flüchtlingsunterkunft geworfen worden war, ging keine Brandgefahr aus. Wie die Polizei am Montag mitteilte, handelte es sich um einen handelsüblichen Rauchkörper, der keinerlei Hitze entwickelte. Der Wirkstoff der Rauchbombe hatte sich bereits als ungefährlich erwiesen. Das Geschoss war in der Nacht auf Sonntag in der Hofanlage der Unterkunft gelandet, woraufhin 15 Menschen das Gebäude verlassen hatten. In der Anlage sind unter anderem auch rund 50 Flüchtlinge untergebracht. Die Polizei hat bislang keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund, schließt diesen aber bislang auch nicht aus. Wer die Rauchbombe in die Hofanlage geworfen hatte, war nach wie vor unklar. Die Beamten fahnden nach zwei Tätern, die laut Augenzeugen davon rannten. (dpa/lsw)