Neue Aussagen in Meckesheimer Steueraffäre

Heidelberg. In der Meckesheimer Steueraffäre machte heute der stellvertretende Bürgermeister seinem Chef heftige Vorwürfe. Hans Sonnentag sagte als Zeuge, die Arbeitsüberlastung des Angeklagten sei bekannt gewsen. Der Gemeinderat habe 2009 eine externe Beratung gefordert, um die Arbeitsabläufe zu verbessern. Das aber habe Bürgermeister Hans- Jürgen Moos abgelehnt, ebenso wie zusätzliches Personal. Der ehemalige Kämmerer muss sich wegen Untreue vor dem Landgericht verantworten. Er soll in 146 Fällen keine Gewerbesteuer erhoben haben und so die Gemeindekasse um über 600 000 geschädigt haben. Am Donnerstag wird der Prozess fortgesetzt. feh