Neustadt: Sprengstoff-Alarm – Substanz auch für Drogen geeignet

Nach dem Sprengstoff-Alarm in Neustadt an der Weinstraße vom Mittwoch sind die genauen Hintergründe weiter unklar. Mit den in einem Mehrfamilienhaus gefundenen Substanzen lassen sich nach ersten Angaben eines Gutachters sowohl Betäubungsmittel als auch Sprengstoff herstellen, wie das
Polizeipräsidium Rheinpfalz und die Staatsanwaltschaft Frankenthal am Donnerstag mitteilten. Die Polizei beendete ihre Arbeit am Tatort im Stadtteil Lachen-Speyerdorf in der Nacht zum Donnerstag.
Am Mittwochmorgen waren Polizeibeamte bei der Durchsuchung der Wohnung eines 34-Jährigen auf einige Gramm der Substanz gestoßen. Der Mann habe ausgesagt, dass es sich um Sprengstoff handele. Am Nachmittag hatten die Einsatzkräfte den Stoff auf einem nahe gelegenen Gelände kontrolliert zur Explosion gebracht. Sicherheitshalber waren das Mehrfamilienhaus und Nachbargebäude evakuiert worden. Am Mittwochabend konnten die Bewohner wieder zurückkehren, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft nun mit. (dpa/lrs)