Neustadt: Unfalltod im Freizeitpark – Gericht verurteilt 22-Jährigen

Knapp zwei Jahre nach dem Unfalltod eines Mädchens im Holiday Park in Haßloch ist ein damaliger Mitarbeiter des Freizeitparks zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Die beiden anderen Angeklagten sprach das Amtsgericht Neustadt frei. Gegen den 22-Jährigen verhängte das Gericht dagegen wegen fahrlässiger Tötung eine Strafe von 2400 Euro (120 Tagessätze zu 20 Euro).
Der junge Mann hatte das Fahrgeschäft Spinning Barrels („Drehende Fässer“) bedient. Das elfjährige Mädchen aus Kelsterbach bei Frankfurt wurde am 15. August 2014 von den Plattformen des Karussells überrollt und tödlich verletzt. Die Staatsanwaltschaft hatte für alle drei Angeklagten Geldstrafen gefordert, die Verteidigung Freisprüche.(dpa)