Neustadt: Urteil: Gestaltung von Werbeprospekten gilt nicht als Kunst

Die Gestaltung von Werbeprospekten gilt einem Urteil zufolge nicht als künstlerische Tätigkeit. Es handele sich vielmehr um ein Gewerbe, für das auch entsprechend Steuer gezahlt werden müsse, entschied das rheinland-pfälzische Finanzgericht in Neustadt/Weinstraße. Wie das Gericht am Montag mitteilte, hatte eine Firma geklagt, die für ein großes Handelsunternehmen für Bau-, Heimwerker- und Gartenbedarf unter anderem das Grafikdesign für die Prospektwerbung liefert. Ein  Gutachter sah darin aber vor allem „einwandfrei gemachte handwerkliche Arbeit“. Dem schloss sich das Finanzgericht an und wies die Klage ab (Az.: 6 K 1301/10). (dpa/lrs)