Neustadt/Speyer: Tag des offenen Denkmals

Kollektives Erleben von Geschichte: In Neustadt beginnt heute der Tag des offenen Denkmals. Er steht unter dem Motto „Jenseits des Guten und Schönen: unbequeme Denkmale?“. Der bundesweite Tag biete Besuchern die Chance, die Kultur und Geschichte des Landes immer wieder von einer neuen Seite zu betrachten, sagte die rheinland-pfälzische Kulturministerin Doris Ahnen (SPD) zum Auftakt am Morgen in der ehemaligen Kaserne Turenne in Neustadt, in der heute eine Gedenkstätte für NS-Opfer ist. Ein unbequemes Denkmal könne ein Zeugnis von Kriegen und Katastrophen sein, aber auch ein wortwörtlich unbequem zu erreichendes Denkmal. Gemeint sein könnten auch vergleichsweise junge Stätten, bei denen man sich fragen könne, ob es sich schon um ein Denkmal handelt. Geöffnet ist am morgigen Sonntag, dem eigentlichen Tag des Denkmals, unter anderem auch der Speyerer Dom. Zwischen 13.30 Uhr und 17 Uhr sind hier auch Räume zu besichtigen, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind, darunter der Ölberg, das Heidentürmchen und die Jesuitengruft. (dpa/mho)