Pfälzerwald: Viele Namensvorschlage für Luchsbabys eingegangen

Für einen kleinen Luchs aus dem Pfälzerwald sind bislang etwa 600 Namensvorschläge eingegangen. Das sagte eine Sprecherin des Bezirksverbandes Pfalz, der um Einsendungen gebeten hatte, auf Anfrage. Die Vorschläge erreichten den Verband auf verschiendenen Kanälen, etwa über soziale Medien. Einige Ältere, die von der Namenssuche in der Zeitung gelesen hätten, riefen sogar an. Noch bis Sonntag (23. Juli) können Vorschläge auf der Homepage oder Facebook-Seite des Verbands gemeldet werden. Eine Jury ermittelt die drei besten und den Gewinner. Den Namen für ein zweites Luchsbaby – ebenfalls ein Männchen – darf die Pfalz.Touristik vergeben. Sie hatte unter Pfalz-Besuchern und Tourismus-Büros der Region um Vorschläge gebeten und bislang 90 bekommen. Fünf davon sollen Anfang kommender Woche auf die Facebook-Seite der Organisation gestellt werden. Dort können die über 20 000 Facebook-Freunde der Pfalz.Touristik darüber abstimmen. Die beiden kleinen Pinselohren hatten Ende April das Licht der Welt erblickt. Sie sind vermutlich der erste Luchsnachwuchs in der Region seit Ende des 18. Jahrhunderts. Sie wurden von zwei Luchsen aus der Slowakei gezeugt, die 2016 im Pfälzerwald ausgewildert wurden, so wie fünf andere Riesenkatzen. Sie galten in der Region seit Ende des 18. Jahrhunderts als ausgerottet. (dpa/lrs/asc)