Pfalz: Gemeinschaftsprojekt unterstützt psychisch Kranke in zwei Ländern

Psychisch kranke Menschen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland sollen künftig besser ambulant betreut werden. Mit einem Gemeinschaftsprojekt wollen die Caritasverbände Mainz, Speyer und Worms sowie die Barmherzigen Brüder Trier eine Versorgung im Lebensumfeld der Patienten und Hilfe bei Krisen anbieten. „Die ambulante Unterstüzung soll den stationären Aufenthalt in der Klinik weitestgehend vermeiden“, sagte Ivita-Leiterin Julia Brühling-Kusterer laut Mitteilung beim Start des Angebots am Mittwoch in Mainz. Für das Projekt haben die vier Träger die gemeinnützige Gesellschaft Ivita mit Koordinierungsstellen in Ludwigshafen, Koblenz und Saarbrücken gegründet. In akuten Krisen könnten die psychisch Kranken Krisenpensionen nutzen, außerdem koordiniere die Gesellschaft ein Netzwerk von Ärzten und Fachkräften. Der rheinland-pfälzische Sozialstaatssekretär David Langner (SPD) begrüßte dies als „Lückenschluss in der Versorgungslandschaft“. (dpa/lrs)