Pfalz/Nordbaden: Ungeplante Stopps von Segelfliegern

Wer mit dem Segelflieger unterwegs ist, braucht Wind und gute Thermik. An beiden Wetter-Faktoren mangelte es am Wochenende bei zwei Flug-Wettbewerben. Der erste nahm am Samstag in Hockenheim seinen Ausgang. Die Teilnehmer trieb es allesamt westwärts in die Pfalz. Doch bei Grünstadt war im übertragenen Sinne der Sprit alle. Wie die Polizei berichtet, traf es zunächst einen 19jährigen Piloten, der aufgrund mangelnder Thermik auf einem Acker landen musste. Weder Pilot noch Fluggerät und Landeplatz seien beschädigt worden, heisst es. Von sogenannten Außenlandungen berichtete am Sonntag auch die Polizei im Rhein-Neckar-Kreis, dieses mal in umgekehrter Richtung. Zwei im pfälzischen Dannstadt-Schauernheim zu einem Wettbewerbsflug gestartete Segelflieger im Alter von 25 und 50 Jahren mussten bei Wiesloch auf freiem Feld eine kontrollierte Außenlandung vollziehen, weil die Thermik abriss. Beide Luftfahrzeuge waren den Angaben zufolge jeweils solo besetzt und wurden nicht beschädigt. Personen- sowie Flurschaden sei ebenfalls nicht entstanden. (mho)