Philippsburg/Biblis: Castor-Behälter sollen zwischengelagert werden

Im nächsten Jahr sollen voraussichtlich fünf Castor-Behälter mit radioaktivem Abfall aus französischer
Wiederaufarbeitung in Philippsburg eingelagert werden. Nach Biblis sollen 2020 sieben Behälter mit Atommüll aus England gebracht werden. Das teilten die Energiekonzerne EnBW und RWE mit. Das Rücknahmekonzept des Bundesumweltministeriums sieht vor, dass die Abfälle der Wiederaufarbeitung von Kernbrennstäben aus Frankreich und England in Philippsburg und Biblis zwischengelagert werden sollen, heisst es. Der mittelradioaktive Abfall befinde sich in Glas eingeschmolzen in Edelstahlbehältern. Jeder Castor-Behälter kann bis zu 28 der sogenannten Glaskokillen fassen. Im Standort-Zwischenlager Philippsburg stehen 152 Stellplätze zur Verfügung, von denen wegen des vorzeitigen Atomausstiegs aber nur etwas mehr als 100 gebraucht werden. Aktuell stehen nach Angaben des Unternehmens 62 beladene Behälter in dem Lager. (mho/dpa)