Philippsburg: Streit um Atommüll

Die vom Bund angestrebte schnelle Zwischenlagerung von Atommüll in Philippsburg stößt in der Region auf Widerstand. Der Energieversorger EnBW beantragte trotz des Zeitdrucks noch keine Genehmigung für die Einlagerung der fünf Castor-Behälter. Nach Unternehmensangaben müssten erst technische und finanzielle Fragen geklärt werden. So seien die Castor-Behälter aus dem französischen La Hague nicht baugleich zu den 36 Behältern, die bislang in Philippsburg untergebracht sind. Die Gemeinde kündigte unterdessen Protest gegen die geplante Einlagerung an.