Plädoyers im Prozess um Meckesheimer Kämmerer

Heidelberg. Im Prozess um den früheren Kämmerer von Meckesheim fordert die Staatsanwaltschaft eine Bewährungstrafe, die Verteidigung Freispruch. Der Beamte habe sich der Untreue in 66 Fällen schuldig gemacht, so die Staatsanwaltschaft. Der Gemeinde sei ein Schaden von 600 000 Euro entstanden, weil der Beamte es versäumt habe, Gewerbesteuer zu erheben. Allerdings trage die Gemeinde eine Mitverantwortung. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch. Der 61jährige habe nie der Gemeinde schaden wollen, sondern sei überfordert gewesen. Das Urteil wird für den 18. November erwartet. feh