Postmitarbeiter streiken weiter: Keine Einigung in Sicht

Die Streiks bei der Post gehen in die dritte Woche: Die Gewerkschaft geht von etwa 4100 Streikenden aus, die am
Montag erneut ihre Arbeit niederlegen, wie ein Verdi-Sprecher  mitteilte. Eine Einigung sei nicht in Sicht. Bei der Post sind
an den elf Briefverteil- und vier Paketzentren in Baden-Württemberg schon seit dem 8. Juni Beschäftigte im Ausstand.
Mehr als 1000 Freiwillige verteilten am Sonntag landesweit Post, wie ein Unternehmenssprecher sagte. Aus Sicht von Verdi hat die Post mit der Sonntags-Zustellung „ungesetzlich“ gehandelt, dem widersprach das Unternehmen. Die Gewerkschaft hatte die nach ihrer Ansicht „illegale“ Handlung dem Arbeitsministerium am Freitag gemeldet. Bisher sei jedoch noch keine Antwort gekommen, sagte der Verdi-Sprecher. Mit dem unbefristetem Arbeitskampf für bundesweit rund 140 000 Beschäftigte will die Gewerkschaft vor allem erreichen, dass die 49 regionalen Gesellschaften mit geringerer Bezahlung für mehr als 6000 Paketboten wieder in den regulären Haustarif aufgenommen werden. dpa/feh