Ralph Kühnl

 

Mein Leben vor RNF

Schule: Max-Planck-Gymnasium, Ludwigshafen. Studium: Universität Gießen (Geschichte, Politik, Fachjournalismus Geschichte). Universität Mannheim (Geschichte, Politik). Fernfachhochschule Riedlingen (BWL). Journalismus: Mannheimer Morgen (Freie Mitarbeit); Südwestrundfunk Mainz, Redaktion Landesschau. Sport: Eishockey (MERC, EC Bad Nauheim)

Warum RNF?

Bei RNF haben für mich 1996 einige Dinge ganz gut zusammengepasst: Fernsehen hatte ich beim SWR gelernt, Mannheim und die Region kannte ich aus journalistischer Sicht nach sieben Jahren freier Mitarbeit beim Mannheimer Morgen sehr gut. Dass das recht gute Voraussetzungen waren, erkannte auch die RNF-Redaktion – fortan war ich dabei, erst "frei", seit 1998 "fest".

Die Arbeit bei einem vergleichsweise kleinen Sender wie RNF ist ungemein abwechslungsreich: Beiträge zwischen 30 Sekunden und 30 Minuten zu „bauen“, zu moderieren, die aktuelle Nachrichtenredaktion zu betreuen, für nationale Sender zu recherchieren und Bilder zu liefern, gleichzeitig eigene Sendungen zu leiten und mit Themen zu füllen – das bedeutet jeden Tag eine neue Herausforderung, jeden Tag ein anderes Arbeiten, jeden Tag Spannung und Flexibilität. Wenn ich mir einen Job wünschen sollte – genau so würde er aussehen.

Die digitale Welt ist für mich...

...eine Bereicherung des Alltags und die Erfüllung der Wünsche jedes Journalisten: Informationen gelangen in einer nie gekannten Fülle und schneller denn je von A nach B. All diese Informationen zu filtern, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, das Wichtige im Detail zu recherchieren, einzuordnen und zu gewichten ist unser Job – das unterscheidet den professionellen Journalismus vom einfachen Browsen im Internet. Und deswegen hat eine Sendung wie RNF Life heute mehr denn je ihre Berechtigung: weil sie die Fülle der verfügbaren Informationen komprimiert zur Verfügung stellt und durch ihre Redaktion garantiert, dass dem Zuschauer nichts Wichtiges entgeht.

Bei alldem stellen wir uns der immer schneller werdenden Zeit. Wir nutzen die Möglichkeiten des schnellen, mobilen Internet, um Video von unseren Drehorten in die Sendezentrale zu transferieren, dort aufzubereiten und über klassische Kabelnetze, aber natürlich auch über die verschiedenen Kanäle, die das Netz bietet, wieder auszuspielen. Immer schneller auf Sendung gehen zu können, im Extremfall auch nur mit einem Smartphone, nicht mehr von technischen Hürden limitiert zu sein, unmittelbar und authentisch berichten zu können - nie war es spannender, Regionalfernsehen zu machen, als heute. 

Mein Blog: ralphkuehnl.de

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