Region: Einiges los in der Silvesternacht

Es war einiges los, die Einsatzkräfte waren ständig unterwegs, aber unterm Strich blieben gravierende Unglücksfälle aus: Die Polizei in der Region zieht eine durchwachsene Bilanz zum Verlauf der Silvesternacht. Allein in Mannheim verzeichnete das Führungs-und Lagezentrum des Polizeipräsidiums zwischen 20 Uhr und 5 Uhr morgens mehr als 500 Notrufe. Neben mehreren kleineren Körperverletzungsdelikten kam es im Stadtgebiet auch zu zwei gefährlichen Kopfverletzungen, bei denen die Geschädigten mit zum Teil schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert wurden. Größere Brände, die aufgrund unsachgemäßen Umgangs mit Feuerwerkskörpern verursacht wurden, blieben nach Polizeiangaben zum Glück aus. Einige kleinere Brände blieben folgenlos. Auch die Anzahl der Verkehrsunfälle in der Neujahrsnacht blieb mit 11 im normalen Rahmen. Brand-Einsätze werden unter anderem auch aus Weinheim, Frankenthal, Landau, Haßloch und Schifferstadt gemeldet. In Speyer wurde eine Telefonzelle regelrecht in die Luft gesprengt, den Schaden schätzt die Polizei auf 10 000 Euro. In Weinheim sorgte ein Balkonbrand in einem Hochhaus am Multring für Aufregung. Die Feuerwehr hatte die Flammen in einem der oberen Stockwerke aber nach zehn Minuten gelöscht und alle Bewoohner konnten in ihre Wohnungen zurückkkehren. (mho)