Rheinland-Pfalz: Drogen-Probleme in Schulen rückläufig

An den Schulen in Rheinland-Pfalz gibt es weniger Probleme mit Drogen als noch vor drei Jahren. Seit dem Jahr 2015 sei die Zahl der Rauschgiftdelikte zurückgegangen, berichtet das Innenministerium. Nach 161 Delikten im Jahr 2014 waren 2015 noch 147 zu verzeichnen. Im Jahr 2016 wurden bis zum September 94 Delikte gezählt. Die Zahlen für das gesamte Jahr lagen zunächst noch nicht vor. In der Antwort des Ministeriums wurden die Fälle erfasst, die Schüler auf dem Schulgelände oder auf dem Schulweg begingen. In mehr als der Hälfte der Fälle im vergangenen Jahr wurden Jugendliche mit Cannabisprodukten erwischt. Neben anderen Betäubungsmitteln stieß die Polizei außerdem in sechs Fällen auf Ecstasy. Crack, Kokain oder LSD wurden nicht gefunden. Recht
verbreitet sind mit 47 Fällen seit 2011 dagegen neue psychoaktive Stoffe, die auch als „Legal Highs“ bekannt sind. Ein neues Gesetz von November 2016 verbietet die meisten dieser Substanzen. Bestraft werden Konsumenten aber bisher nicht. (dpa)