SG Leutershausen: Niederlage zu später Stunde

Rote Teufel verlieren beim HC Empor Rostock 30:24

(rkü) Ohne Punkte im Osternest kehrten die „Roten Teufel“ von ihrer strapaziösen Fahrt an die Ostsee zurück. Sie verloren das Gastspiel beim HC Empor Rostock 30:24 (15:11). Gegen den Tabellenvierzehnten hielt die Truppe von Marc Nagel lange Zeit gut mit. Im Schlussspurt machte Rostock dann aber alles klar.

Es war schon etwas unglücklich, ausgerechnet am Osterreisewochenende nach Rostock fahren zu müssen. Zahlreiche Staus auf den Autobahnen machten den Zeitplan der Zweitligahandballer von der Bergstraße zunichte. Sie kamen erheblich verspätet an der Stadthalle Rostock an – das Spiel begann rund zwei Stunden später als angesetzt. Zunächst steckten die Gäste das Reisehandicap gut weg und gingen durch einen Prestel-Siebenmeter sogar 0:1 in Führung. Nach vier Minuten aber drehte Rostock das Spiel und gab es in der Folge auch nicht mehr her. Leutershausen blieb dem HC gleichwohl auf den Fersen. Kai Dippe glich in der 21. Minute zum 8:8 aus. Rostock nahm eine Auszeit und brachte damit Leutershausen zunächst aus dem Rhythmus. Empor legte eine Zwei-Tore-Führung vor und profitierte von Fehlern ihrer Gäste – Ballverluste, ein Pfostenwurf, zwei verworfene Siebenmeter. Erst in den letzten zwei Minuten der ersten Halbzeit gelang es Rostock sich erstmals entscheidend abzusetzen – das war dann auch der Pausenstand zum 15:11.

Bis auf 25:17 zogen die Hausherren in der zweiten Spielhälfte davon; nach 48 Minuten schien die Partie entschieden. Leutershausen verkürzte noch einmal leicht auf 26:22 (52.), hatte da aber schon eine rote Karte gegen Benjamin Prestel zu verkraften. In der Schlussphase hatte Empor, auch gestützt durch sein trotz der späten Stunde euphorisch anfeuerndes Publikum, den längeren Atem zu einem letztlich deutlichen 30:24-Erfolg.

SG Leutershausen: Hübe, Ullrich, Schulz 3, Conrad, Volk, Geppert 3, Ruß 4/2, Durak 3,Dippe 4, Prestel 1, Engels, Wilde 2/2, Forstbauer 3, Räpple 1