SGL: Heimsieg gegen Neuhausen

Die SG Leutershausen hat das Heimspiel in der 2. Handball-Bundesliga gegen den TV Neuhausen mit 32:25 (17:10) gewonnen. Die „Roten Teufel“ siegten vor 700 Zuschauern in der Heinrich-Beck-Halle und stehen nun in der Tabelle mit 24:26 Punkten auf dem neunten Tabellenrang.

Die Truppe von Cheftrainer Marc Nagel ging konzentriert in die Begegnung, die Abwehr um Matthias Conrad stand von der ersten Minute an kompakt. Die personell dezimiert angereisten Gäste hielten in der Anfangsphase gut mit: Von 3:3 (10.) über 5:5 (13.) bis zum 6:6 (15.) bewegte man sich im Gleichschritt. SGL-Schlussmann Alexander Hübe kam besser in die Partie, knüpfte an die Form der vergangenen Wochen an. Der SGL-Rückraum legte los, noch unter der Woche waren Philipp Bauer, Valentin Spohn und Sascha Pfattheicher beim Lehrgang der Junioren-Nationalmannschaft in Warendorf, machten lediglich die Donnerstag-Trainingseinheit mit. Ab diesem Zeitpunkt lief vor allem das Gegenstoß-Spiel bei der SGL. Pfattheicher und Niklas Ruß auf den Außenpositionen überrannten die Neuhausener Abwehr förmlich — die Jungs von der Bergstraße konnten sich absetzen: Von 14:10 (27.) zog man auf 17:10 zur Halbzeit weg.

In der zweiten Spielhälfte ließen die „Roten Teufel“ nichts mehr anbrennen. Nur als Andreas Bornemann in der 47. Minute zum 23:20 verkürzte, wurde es nochmal spannend. Nagel nahm die Auszeit, beruhigte seine Spieler und gab klare Anweisungen. So spielte die SGL die Partie souverän zu Ende, Ruß war mit sechs Toren erfolgreichster Schütze der Begegnung. Zwischenzeitlich musste die SGL auf Stefan Salger verzichten, der sich das Schienbein geprellt hat — der Shooter konnte aber in der wichtigen Phase wieder eingesetzt werden und war der entscheidende Faktor für den Heimsieg. Cheftrainer Nagel nach dem Spiel: „Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Auftritt, die erste Halbzeit war eine unserer besten überhaupt“, so der 31-fache Nationalspieler, „in unserer Situation ist auch der hohe Sieg sehr wichtig, auch wenn man am Ende auf das Torverhältnis schaut. Das war heute ganz wichtig, aber das bleibt spannend bis zum Schluss.“ (tb/wg)