Speyer: Bistum bleibt auf Sparkurs

 Das Bistum Speyer muss weiter kräftig sparen, konnte das Minus aber etwas eindämmen. Insgesamt werde ein Verlustvortrag von 2,1 Millionen Euro mit in das laufende Jahr genommen nach 6,2 Millionen im Jahr zuvor, teilte das Bistum mit. Wegen der Finanzlage sei es weiterhin nicht möglich, Rücklagen zu bilden. Das bereite angesichts des demografischen Wandels und der zu erwartenden Rückgänge bei den Einnahmen aus der Kirchensteuer besondere Sorge. Dass der Verlustvortrag begrenzt wurde, sei vor allem Einmaleffekten zu verdanken. So seien etwa Rückstellungen für den Dienstwohnungsfonds des Bistums aufgelöst worden.
Die Einnahmen aus der Kirchensteuer stiegen 2012 nur um 0,5 Prozent, während die deutschen Bistümer den
Angaben zufolge durchschnittlich ein Plus von 5,5 Prozent verbuchten.(dpa)