Stellungnahme des SV Waldhof zum Spiel gegen Offenbach

SV Waldhof distanziert sich in aller Deutlichkeit von Gewalttätern

Der SV Waldhof distanziert sich in aller Deutlichkeit von den Vorgängen, die sich nach dem gestrigen Regionalliga-Heimspiel außerhalb des Carl-Benz-Stadions zugetragen haben und von jenen Gewalttätern, die das Heimspiel gegen Kickers Offenbach als Bühne ihrer krankhaften Gewaltneigungen missbraucht haben.

Während es beim Spiel – bis auf einen kleinen Zwischenfall, ebenfalls verursacht von einer kleinen Gruppe derartiger vereinsschädigender Chaoten – ruhig blieb und die Zuschauer eine packende Begegnung sahen – umrahmt von tollen Fangesängen und Choreographien der wahren Fußballanhänger beider Klubs, musste man dann nach dem Spiel ohnmächtig zur Kenntnis nehmen, was sich auf dem Rückweg der mit dem Zug angereisten Fans aus Offenbach auf Mannheims Straßen abspielte.

Der SV Waldhof legt Wert darauf festzustellen, dass er in seinen Möglichkeiten stets vollumfänglich mit den Sicherheitsbehörden kooperiert und alles in seiner Macht stehende veranlasst hat, um solchen Exzessen entgegenzuwirken. Es handelt sich bei den hier in Erscheinung getretenen Personen keinesfalls um Anhänger des Fußballsports, sondern schlicht und ergreifend um Kriminelle. Kriminelle, die mit großer Rücksichtslosigkeit gegen Polizeibeamte und Gästefans vorgegangen sind. Sie haben damit dem Ansehen des SV Waldhof, der sich ebenfalls in der Opferrolle sieht, massiv geschadet.

Der SV Waldhof hofft auf die Aufklärungsergebnisse der Polizei, um die entsprechenden Personen mit Stadionverboten belegen zu können.

(Klaus-Rüdiger Geschwill, Präsidiumsmitglied für Finanzen und Geschäftsstelle)