SV Sandhausen: Ende mit Schrecken

Für den SV Sandhausen ist der Pokalwettbewerb vorbei, der 1. FC Heidenheim steht nach hartem Kampf erstmals in seiner Vereinsgeschichte im Achtelfinale des DFB-Pokals. Die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz unterlag am Mittwoch das spannende Duell der Fußball-Zweitligisten den Schwaben nach mehr als einstündiger Unterzahlzahl erst im Elfmeterschießen mit 3:4 (0:0;0:0). Heidenheim indessen kann sich in der dritten Pokal-Runde über eine Zusatzeinnahme von mehr als 500 000 Euro freuen. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Arne Feick für die Schwaben. Robert Leipertz war in der regulären Spielzeit mit einem Foulelfmeter an SVS-Torwart Marco Knaller gescheitert (58.), Sandhausens Florian Hübner hatte zuvor für ein Foul an Adriano Grimaldi Rot gesehen (56.).

Die Gastgeber mussten vor nur 2693 Zuschauern neben einigen Langzeitverletzten auf weitere angeschlagene Spieler verzichten, darunter war auch der Toptorjäger Andrew Wooten. Bei Heidenheim schonte Coach Schmidt zunächst den Kapitän Marc Schnatterer und brachte ihn erst nach einer knappen Stunde. Die in der ersten Halbzeit ausgeglichene Partie bot zunächst nur wenige aufregende Szenen. Erst nach Hübners Platzverweis und dem von Leipertz kläglich vergebenen Strafstoß nahm die Begegnung Fahrt auf. In Überzahl ließ Heidenheim jedoch eine Reihe hochkarätiger
Einschussmöglichkeiten aus. In der Verlängerung wehrte sich
Sandhausen weiter tapfer, Heidenheim erspielte sich nur noch wenige
Chance, behielt im Elfmeterschießen aber die Nerven. (dpa/wg)