SV Sandhausen: Nullnummer in Aalen

Aalen (dpa/lsw) – Der VfR Aalen und der SV Sandhausen haben sich
in einem schwachen Baden-Württemberg-Duell der 2. Bundesliga 0:0
getrennt. 4781 Zuschauer in der Aalener Scholz-Arena sahen am Freitag
zum Auftakt der Rückrunde viel Sicherheitsfußball, aber kaum
Spielwitz. Während die ersatzgeschwächten Sandhäuser gut mit dem
Auswärtspunkt leben können, blickt Aalen nach dem leistungsgerechten
Unentschieden auf eine Bilanz von nur einem Sieg aus den vergangenen
fünf Spielen. Beide Vereine stehen weiter im Tabellen-Mittelfeld.
Aalens Trainer Stefan Ruthenbeck gab sich trotz des Verlusts von
zwei Punkten zufrieden. „Die zweite Halbzeit hat gezeigt, dass wir
auf dem richtigen Weg sind. Das war sehr ordentlich“, erklärte er.
Sandhausen sei defensiv mit die beste Mannschaft der Liga. Deren
Coach Alois Schwartz sah vor der Pause „ein Spiel auf Augenhöhe. In
der zweiten Halbzeit hat bei uns aber die Kraft nachgelassen.“ In der
Schlussphase habe sich sein Team den einen Punkt erkämpft, aber „nach
vorne ging nichts mehr“.
Zunächst tasteten sich die Mannschaften erst einmal ab. Die
Abwehrreihen standen sicher, in der Offensive tat sich jedoch nur
wenig. Die beste Torchance hatte Sandhausens Marvin Knoll, der aus
17 Metern an VfR-Torwart Jasmin Fejzic scheiterte (11.). Nach dem
Seitenwechsel zogen die Aalener das Tempo etwas an und wären bei
einem Schuss von Manuel Junglas beinahe in Führung gegangen (63.).
Die letzte Konsequenz fehlte den Gastgebern jedoch und Sandhausen tat
nicht mehr als nötig.