SV Sandhausen: Nullnummer zum Auftakt

Sandhausen. Es war nicht der Start, den sie sich gewünscht hatten. Aber es ist auch nichts verrutscht: 0:0 trennten sich der SV Sandhausen und der VfR Aalen im ersten Saisonspiel der 2.Fußball-Bundesliga. SVS-Trainer Alois Schwartz fasste die 90 Minuten am Hardtwald so zusammen: „Mit Pech können wir verlieren und mit etwas Glück in der zweiten Halbzeit aber auch gewinnen“. Die geringen Vorteile für die Gäste sah der Coach darin, „dass der VfR Aalen über ein eingespieltes Team verfügt, wir aber viele neue Spieler integrieren müssen“.

In der Anfangsformation standen mit Knaller, Kister, Zimmermann, Stiefler und Kulovits bereits fünf Neuzugänge und in der Endphase kamen mit Jovanovic und Knoll noch zwei weitere hinzu. Zum kurzfristigen Handeln war Alois Schwartz bereits nach wenigen Minuten der Aufwärmphase gezwungen. Manuel Riemann verletzte sich an der Hüfte und dafür nahm Marco Knaller seinen Platz zwischen den Pfosten ein. Bei Distanzschüssen von Andreas Hofmann (13.) und Enrico Valetini (73.) bestätigte er seine Klasse, während Andreas Junglas (17.), Oliver Barth (25.) und wieder Andreas Hofmann knapp verzogen. Der Ex-Freiburger Barth war im VfR-Abwehrzentrum die herausragende Figur, was auch die Statistik an den Tag brachte: Er verlor keinen Zweikampf. Das Glück stand den Gastgebern in der 25. Minute und in der 83. Minute bei Kopfbällen von Tim Kister und Ranisav Jovanovic jedoch auch nicht zur Seite, zumal zusätzlich Nico Klotz nach guter Zimmermann-Vorarbeit am VfR-Keeper scheiterte (49.) und auch Frank Löning eine hoffnungsvolle Chance (55.) vergab.

Alois Schwartz resümierte: „Je länger das Spiel ging, ist meine Mannschaft immer besser auf Touren gekommen, ohne dass wir die Defensive vernachlässigt haben. Man muss nämlich wissen, dass die Aalener in Vorsaison in der Fremde 21 Punkten holten, was für einen Neuling enorm viel Holz ist“.