SV Sandhausen: „Unglücklich“ mit Pokal-Los

Es ist nicht gerade das Traum-Wochenende des SV Sandhausen: Nur kurz nach der 1:2-Heimniederlage des Fußball-Zweitligisten gegen den VfB Stuttgart am Freitagabend erwischte es den SVS erneut. Die Auslosung der 2. Runde des DFB-Pokals bescherte den Schwarz-Weißen eine innerbadische Dienstreise zum SC Freiburg. „Überhaupt nicht glücklich“ mit diesem Los sei er, ließ Geschäftsführer Otmar Schork am Samstag wissen. „Zuhause gegen Freiburg, das wäre schön gewesen…“, seufzte Schork, der trotzdem darauf hofft, dass im Oktober „über die Tagesform Augenhöhe“ mit dem Bundesliga-Aufsteiger erreicht werden kann. Anpfiff ist am 25. oder 26. Oktober.

Nicht wirklich zufrieden ist Schork auch mit dem Saisonstart der Mannschaft von Trainer Kenan Kocak. Ein Unentschieden, zwei Niederlagen – mit gerade mal einem Punkt auf der Haben-Seite rangiert der SV Sandhausen nach dem 3. Spieltag sieglos auf Rang 16 der Tabelle. „Wir wussten, dass wir ein schweres Auftaktprogramm haben“, so Kocak in der Pressekonferenz nach dem VfB-Spiel, „aber es ist nicht unser Anspruch, nach drei Spielen mit einem einzigen Punkt dazustehen“. Druck seitens der Vereinsführung verspüre er aber nicht. Dem nächsten Punktspiel kommt trotzdem fast schon richtungweisende Bedeutung zu: Am 11. September empfangen die Sandhäuser den 1.FC Kaiserslautern. Die Pfälzer haben nach den ersten Spielen ebenfalls nur einen Punkt und kommen als Tabellen-17. (wg)