SV Waldhof: Präsidium bedauert Ablehnung der Rathaus-Initiative

Beim SV Waldhof will kein Frieden einkehren. Wie der Verein mitteilt, ist die von von Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz eingeleitete Initiative zur Befriedung der angespannten Situation „bereits in der Planungsphase“ gescheitert. Kurz wollte vermitteln zwischen dem Vereinspräsidium einerseits und Stefan Kleiber (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rhein-Neckar Nord und Chef der Mannheimer Runde) sowie Thorsten Riehle (SPD-Stadtrat, Ex-Aufsichtsatschef SVW und Vorstand Mannheimer Runde) andererseits.

Das OB-Angebot sei nach schriftlicher Information an das SVW-Präsidium vergangene Woche auch im Rahmen des Sponsorenabends  vom persönlichen Referenten des OB, Petar Drakul „unter großem Beifall vorgetragen“ worden, heißt es in der Erklärung. Der Abend, zu welchem auch die Unternehmen der Mannheimer Runde eingeladen worden waren, sei geprägt gewesen „von offenen Diskussionen und freien Meinungsäußerungen“. Mehrfach sei von den „engagierten Sponsoren“ eine Kampagne in Wort und Schrift zum Nachteil des SV Waldhof‘ erwähnt worden. Dabei seien auch Worte wie „verbrannte Erde“ und „Schmutz-Kampagne“ gefallen.

Gerade deshalb hätten das Präsidium als auch der potentielle Investor Bernd Beetz diese außergewöhnliche und konstruktive Initiative des Oberbürgermeisters befürwortet. Heute Morgen habe das SVW-Präsidium aus dem  Rathaus die Nachricht erhalten, „dass die Herren Kleiber und Riehle diese Initiative des Oberbürgermeisters ablehnen. Das SVW-Präsidium und Herr Beetz bedauern diese Ablehnung.“ (wg)