[VIDEO] Dossenheim: Gefährlicher Sprengstoff-Fund

Am Freitag war der Wald oberhalb von Dossenheim gesperrt: Experten des Kampfmittelräumdienstes hatten 250 Kilogramm Sprengstoff zu entsorgen, die am Donnerstag in einer Gerätehütte des ehemaligen Steinbruchs gefunden worden waren. Ein gefährliches Unterfangen, weil es sich bei den Substanzen um überlagerten Sprengstoff handelte. Seit vor mehr als zehn Jahren die Sprengarbeiten im Dossenheimer Steinbruch eingestellt worden waren, hatte der vor wenigen Monaten verstorbene Eigentümer die explosiven Stoffe auf seinem Privatgelände gelagert, so die Polizei. Ein Roboter transportierte die gefährlichen Substanzen in den nahe gelegenen Steinbruch ab, wo sie kontrolliert verbrannt oder zur Explosion gebracht wurden.

Aktualisierung vom Samstag, 2. November, 03:00 Uhr:

Nach Angaben der Polizei ist der Einsatz beendet. Gegen 23:55 Uhr seien am Freitag Abend die Sprengkapseln zur Explosion gebracht worden.

Weitere Einzelheiten im Video-Beitrag mit dem Informationsstand vom Mittag des 1. November. (rk)

 

Hier können Sie die Pressemeldung der Polizei Heidelberg zum Sprengstoff-Fund herunterladen (PDF).