Viernheim: Ermittlungen nach dem Fund von Babyknochen gehen weiter – Ansatzpunkt ist die Wickeltasche

Rund zweieinhalb Monate nach dem Fund von Säuglingsknochen in einem Wald in Viernheim suchen die Ermittler weiterhin nach der Mutter des Jungen. In den Blick geraten sei dabei die moderne schwarze Wickeltasche, in der die Überreste Anfang September gefunden worden waren, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mit. „Das ist ein Ansatzpunkt.“ Überprüft werden soll, wer als Käufer dieser Tasche in Frage kommen könnte. „Das ist Fleißarbeit“, sagte der Sprecher. Die Tasche sei vermutlich häufig verkauft worden. Auch die Identität des Jungen sei noch nicht geklärt. Er soll etwa zwischen einer und drei Wochen alt gewesen sein. Hinweise, dass der Säugling bereits mit Drogen in Berührung gekommen sein muss, hätten noch nicht konkret weitergeführt. Die Todesursache ist nach wie vor ungeklärt. Für Hinweise zur Ergreifung der Täter ist eine Belohnung von 2500 Euro ausgesetzt. (asc)