Viernheim: Nach Knochenfund – 20 Hinweise auf Herkunft des toten Säuglings eingegangen

Der Fund von Knochen eines Säuglings in einem Wald bei Viernheim gibt den Ermittlern weiter Rätsel auf. Eine heiße Spur fehle noch, sagte eine Sprecherin der Polizei. Die Ermittler vermuten ein Verbrechen und hatten am vergangenen Donnerstag einen Fahndungsaufruf gestartet. Eingegangen seien etwa 20 Hinweise. „Das ist eher wenig. Wir arbeiten sie ab“, sagte die Sprecherin. Hinweise gebe es etwa zur Tasche, in der die sterblichen Überreste lagen, und zur Bekleidung des kleinen Jungen. Die Tasche war vor etwas mehr als drei Wochen von einem Pilzsammler entdeckt worden. Bekannt ist bisher, dass das Baby etwa zwischen einer und drei Wochen alt war. Unklar ist neben der Identität des Säuglings auch die der Mutter. Rund um die Uhr ist ein Hinweistelefon geschaltet. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat eine Belohnung von 2500 Euro ausgesetzt.(asc)