Wörth/Kandel: Bundespolizei verteidigt Einsatz am Wörther Bahnhof

Die Bundespolizei hat ihren Einsatz am Wörther Bahnhof gegen Demonstranten am Rande der Kundgebungen in Kandel verteidigt. In einer Mitteilung erklärt die Behörde, mehrere Beamte wollten am Wörther Bahnhof zum Schutz der Demonstranten mit ihnen gemeinsam in der Regionalbahn nach Kandel fahren. Etwa 80 Demonstranten hätten allerdings die Zugtüren versperrt und auf die Beamten eingeschlagen und getreten. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand, bei 56 Kontrollen stellten die Beamten allerdings Pfefferspray, Fahnen, Handschuhe, Kabelbinder und Sturmhauben sicher. Gegen 16 Tatverdächtige wird jetzt wegen Landfriedensbruchs ermittelt, der Zug wurde gestoppt. Die Antifaschistische Initiative Heidelberg hatte die Behörde scharf kritisiert, in einer Mitteilung heißt es,die Polizei habe vollkommen friedliche Demonstranten der Antifa mit massiver Gewalt daran gehindert, zu Protesten gegen den rechten Aufmarsch in Kandel zu fahren. Die Polizeiführung würde in Kandel Partei für die rechte Seite ergreifen, das habe dieser Einsatz überdeutlich gezeigt, heißt es. /nih