Worms: Bestandsgarantie für Rheingütestation

 

Die Rheingütestation Worms wird auch künftig im Auftrag mehrerer Länder einen genauen Blick auf die Wasserqualität des Flusses werfen. Die Umweltministerinnen von Rheinland-Pfalz und Hessen, Ulrike Höfken und Priska Hinz, sowie ihr baden-württembergischer Kollege Franz Untersteller (alle Grüne) unterzeichneten heute eine entsprechende Vereinbarung, wie die Ministerien mitteilten. „Der Erhalt der biologischen Artenvielfalt und die Verantwortung für unsere Umwelt sind eine große Herausforderung für uns alle. Nur gemeinsam können wir dieses Ziel erreichen“, erklärte Hinz. Die Rheingütestation habe mit dafür gesorgt, dass sich die Wasserqualität des Rheins enorm verbessert habe, erklärte ihre Kollegin Höfken. Der Fluss biete nun etwa wieder Flohkrebsen, Schnecken und Muscheln einen Lebensraum. Die drei Länder finanzieren die Einrichtung, die am Vormittag mit einem Tag der offenen Tür ihr Jubiläum feierte. Vor 20 Jahren hatte sie offiziell den Betrieb aufgenommen. Anlass war ein Chemieunfall 1986 in der Schweiz bei Basel, an dem viele Fische starben. Die Station ist nach Angaben ihrer Leitung die weltweit größte Überwachungsstation dieser Art. (dpa)