Worms/Mainz: Medikamenten-Betrug

Ein Apotheker aus Worms hat vor dem Mainzer Landgericht einen mutmaßlichen Betrug mit Krebs-Medikamenten in Millionenhöhe gestanden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 49-Jährigen vor, er habe Arzneimittel, die nicht in Deutschland zugelassen waren, über die Kassen abgerechnet und damit einen Schaden von 1,6 Millionen Euro verursacht. Zwischen 2005 und 2007 soll es sich um 31 Fälle gehandelt haben. Den Schaden habe er bereits beglichen, sagte der Mann vor Gericht. Der Prozess wird am 26. September fortgesetzt. (mho)