Zweibrücken: Berufungsverhandlung um minderwertige Brustimplantate

In einem Berufungsverfahren wegen minderwertiger Brustimplantate fordert eine Frau aus Ludwigshafen vom TÜV Rheinland 40.000 Euro Schmerzensgeld . Ursprünglich wollte die 64-jährige 100.000 Euro einklagen, scheiterte aber damit im März vor dem Landgericht Frankenthal. Heute nun befasste sich das Oberlandesgericht Zweibrücken mit dem Fall. Der Richter wies die Parteien darauf hin, dass die Berufung keine Aussicht auf Erfolg haben dürfte. Im Hinblick auf die Bedeutung der Sache und die Vielzahl gleichgelagerter Gerichtsverfahren, beabsichtige der Senat aber, die Revision zum Bundesgerichtshof in Karlsruhe zuzulassen. In Deutschland haben mehr als 5000 Frauen Implantate der französischen Firma PIP, die jahrelang billiges Industriesilikon verwendete.(mf)