1.FC Kaiserslautern: Drittligist glaubt an Pokal-Chance gegen Fortuna Düsseldorf

Dritte gegen Erste Liga – die Vorzeichen im DFB-Pokalspiel auf dem Lauterer Betzenberg sind eigentlich klar. Dennoch glaubt der 1.FC Kaiserslautern an seine Außenseiterchance im Cup-Wettbewerb. Gegen den abstiegsgefährdeten Bundesligisten Fortuna Düsseldorf wollen die Pfälzer morgen abend ins Viertelfinale einziehen. „Die Konstellation ist klar, wir sind der Außenseiter. Doch wir gehen mit einem großen Selbstvertrauen in die Partie“, sagte Trainer Boris Schommers am Montag. Dass der FCK in der Lage ist, auch gegen höherklassige Teams zu bestehen, hat er in dieser Saison bereits bewiesen. Sowohl Erstligist FSV Mainz 05 (2:0) als auch Zweitligist 1. FC Nürnberg (6:5 nach Elfmeterschießen) schieden auf dem Betzenberg aus. „Wir können ganz befreit ins Spiel gehen und haben nichts zu verlieren. Dazu kommt der Heimvorteil, der auf dem Betzenberg nicht zu unterschätzen ist“, äußerte sich Schommers optimistisch. Den jüngst erfolgten Trainerwechsel beim Gegner sieht der FCK-Coach hingegen als kleinen Nachteil. „Es erschwert natürlich unsere Vorbereitungen. Doch wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und haben einen guten Matchplan“, erklärte der 41-Jährige. Das Weiterkommen in die Runde der letzten Acht wäre für den Traditionsverein aus der Pfalz auch aus wirtschaftlicher Sicht bedeutend. Alleine die Prämie von rund 1,4 Millionen Euro würde dem finanziell angeschlagenen Klub im Lizenzverfahren für die kommende Drittliga-Spielzeit merklich helfen. Denn noch fehlt ein Betrag in Millionenhöhe, um den Spielbetrieb über den Sommer hinaus aufrecht zu erhalten. Personell können die Roten Teufel bis auf die Langzeitverletzen auf
den gesamten Kader zurückgreifen. Im Vergleich zum Drittligaspiel beim FC Ingolstadt am Samstag, das mit viel Pech 1:2 verloren ging, kündigte Schommers die „eine oder andere Veränderung an“. (mho/dpa)