1.FC Kaiserslautern: Drittligist stellt Insolvenzantrag

Der 1. FC Kaiserslautern will mit einer Insolvenz in Eigenverwaltung finanziell wieder auf die Beine kommen. Einen entsprechenden Antrag stellte der Fußball-Drittligist beim Amtsgericht Kaiserslautern. Ziel des Verfahrens sei es, zügig die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wiederherzustellen, teilte FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt mit. Er werde an der Seite eines Insolvenzverwalters weiter die Geschäfte führen, heisst es. Mit der Option auf eine wirtschaftliche Sanierung besitze der Verein mehr Handlungsspielräume und könne dem Spielbetrieb den Rücken freihalten. Den Traditionsverein plagen Schulden in Höhe von rund 24 Millionen Euro. Zugleich werden 15 Millionen für die Erteilung der Lizenz für die kommende Saison benötigt.(mho/dpa)