1.FC Kaiserslautern: Fußball-Zwangspause verschärft Finanznöte

Die Zwangspause durch die Corona-Krise verschärft die finanzielle Schieflage des Fußball-Drittligisten 1.FC Kaiserslautern. Dem Club fehlten bereits vor der Aussetzung des Spielbetriebs elf Millionen Euro, um die Lizenz für die nächste Saison zu sichern. Durch den Ausfall der Spiele und damit der Zuschauereinnahmen habe sich die kritische Lage weiter zugespitzt, teilte Geschäftsführer Sören Voigt mit. Er spricht von einer weiteren Million, die jetzt fehle. Geprüft werde, ob das Hilfspaket der Bundesregierung in einzelnen Bereichen für den FCK infrage komme. Profis und alle Mitarbeiter seien in Kurzarbeit. Das Loch in der Kasse könnte kurzfristig am ehesten durch Spielertransfers gestopft werden. Torhüter Lennart Grill steht kurz vor einem Wechsel zu Bayer Leverkusen für rund zwei Millionen Euro. Zweitligist 1. FC Heidenheim bekundet Interesse an den Stürmern Florian Pick und Christian Kühlwetter. (mho/dpa)